Pfeffermühle

Die Pfeffermühle

Die Pfeffermühle ist ein mechanisches oder elektromechanisches Gerät zum Zermahlen von Pfefferkörnern.

Im Wesentlichen besteht die Pfeffermühle aus einem Mahlwerk, meist einem Kegelmahlwerk aus Edelstahl oder Keramik (seltener Kunststoff) mit Justiervorrichtung zum Einstellen der Körnung des Mahlgutes, welches in ein dekoratives Gehäuse aus Holz, Edelstahl, Silber (Taschenpfeffermühlen) oder Kunststoff eingesetzt ist.

Bestückt werden Pfeffermühlen in der Regel mit ganzen schwarzen Pfefferkörnern, seltener mit bunten Pfeffermischungen, die vorwiegend in durchsichtigen Acrylgehäusen Verwendung finden.

Die ersten Pfeffermühlen wurden wahrscheinlich von der Firma Peugeot im Jahr 1842 hergestellt und ersetzten so Mörser und Pistill.

Ursprünglich reines Küchengerät, sind Pfeffermühlen heute auch in vielen Haushalten als Tischaccessoire anzutreffen. Daneben waren Pfeffermühlen Vorbild für die Entwicklung von vergleichbaren Kräuter- oder Salzmühlen.

Die Salzmühle

Die Salzmühle ist ein mechanisches oder elektromechanisches Gerät zum Zermahlen von Meersalz oder anderem groben Speisesalz.
 

Der Nutzen der Salzmühle als Tischaccessoire oder Küchengerät ist fraglich. Verliert vorgemahlener Pfeffer allmählich sein Aroma, weshalb frisch gemahlener Pfeffer intensiver schmeckt, so ist Salz mineralisch. Es wird durch Lagerung nach dem (industriellen) Mahlen geschmacklich nicht beeinträchtigt. Einen Nutzen bringen Salzmühlen folglich nur Gourmets, die das verstellbare Mahlwerk auch nutzen, um das Salz in gewünschter Körnung zu erhalten. Je feiner die Körnung, umso geringer kann die Menge bei gleicher „Schmackhaftigkeit“ sein. Im Gegensatz zu konventionellen Salzstreuern, bei denen die Löcher verstopfen können, tritt dies bei der Salzmühle nicht auf. Ihre starke Verbreitung dürfte eher modische Gründe haben. Auch professionelle Köche begnügen sich normalerweise mit gemahlenem Salz in zwei oder drei Körnungen.

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